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ZIPP-Studie

Frage der Woche: Bundesweite Studie zur Kosten- und Leistungsstruktur in Praxen

Bewertung: 10

Länge: 1:36 min  |  KBV

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Warum sollen sich Ärzte an der bundesweiten Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung beteiligen?

Das Gesetz sagt, wenn die Kosten in den Praxen steigen, bekommen wir mehr Geld für die Versorgung der Versicherten, das heißt, mehr Geld für die Praxen. Also muss jede Praxis eigentlich ein ureigenes Interesse daran haben, uns Kostendaten zu geben, damit wir Kostensteigerung, die es ja nun mal gibt, auch belegen können.

 

Wie viele Ärzte haben sich bisher beteiligt? Wie lautet Ihr Appell?

Im Moment noch viel zu wenig. Wir sind nicht ausreichend repräsentativ. Wir müssen mindestens 10 Prozent Repräsentativität zur Grundgesamtheit der Ärzte erreichen und von daher mein Appell noch mal, dass uns die Praxen diese Kosten auch liefern. So wie es jetzt aussieht, sind wir nicht in der Lage, das gegenüber den Krankenkassen geltend zu machen.

 

Wie viele Rückläufe braucht die KBV?

Wir brauchen mindestens 7000 Ärzte, um insbesondere in kleinen Gruppen

überhaupt Daten vorweisen zu können.

11.05.2010

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) will mit einer bundesweiten Studie die Kosten- und Leistungsstruktur in Praxen erstmals repräsentativ abbilden. Hintergrund sind die in der zweiten Jahreshälfte anstehenden Honorarverhandlungen der KBV mit den gesetzlichen Krankenkassen. Können die Ärzte einen Anstieg der Praxiskosten nachweisen, müssen ihnen die Kassen mehr Geld zur Verfügung stellen. Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der KBV, appelliert an die Niedergelassenen, sich an der ZI-Studie zu beteiligen.