Sie sind hier: Politik  »  eArztbrief und VSDM

eArztbrief und VSDM

KBV auf Kurs

Bewertung: 5

<video width="600" height="338" controls="controls" poster="http://www.kv-on.de/images/flv_startbilder/startbild-fuer-kv-on.jpg"> <source src="http://www.kv-on.de/media/video/aktuell_earztbrief-und-vsdm_gassen_100316.mp4" type="video/mp4"></source></video>

Wann kommt der eArztbrief?

O-Ton Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Der eArztbrief wäre aus Sicht der KBV sozusagen verabschiedungsreif gewesen, da treten wir in die Benehmensherstellung mit der GKV. Und das war auch der Grund warum wir auf der letzten Vertreterversammlung dieses noch nicht beschließen konnten. Hier gibt es noch Abstimmungsbedarf bei unseren Vertragspartnern und von daher ist diese vorübergehende Verzögerung auf diese Abstimmung zurück zu führen. Ich gehe aber davon aus, dass das zeitnah dann tatsächlich zur Beschlussfassung kommt.“

Und wann kommst das VSDM?

O-Ton Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Der Stand der Dinge ist zum einen unverändert der, dass die Ärzteschafft das als verpflichtende Maßnahme natürlich ablehnt, weil wir unverändert der Meinung sind, dass das Versichertenstammdaten-Management eigentlich eine originäre Kassenaufgabe ist. Insofern muss man dann sehen, wenn es denn bei Vertragsärzten anlandet, inwieweit dafür Vergütungen verhandelt werden können. Die Grundsätzliche Frage der technischen Machbarkeit ist schwierig zu beantworten. Wir haben ja darauf hingewiesen, dass aus unserer Sicht auch eine Sanktionierung der Vertragsärzte bei nicht fristgerechter Umsetzung des VSDM, nicht akzeptabel ist. Hier sind wir in ständigem Dialog auch mit dem BMG und hier muss man sicherlich noch über das eine oder andere reden.“

Ist der gesetzliche Zeitplan erfüllbar?

O-Ton Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Es ist für uns sehr schwierig das zu beurteilen. Die Träger der Gematik – also neben der KBV sind es ja unter anderem auch die beiden anderen Sanktionsgefährdeten Institutionen wie KZBV und GKV-Spitzenverband, das sind ja die drei Selbstverwaltungsorgane, die vom Gesetzgeber mit Kürzungen bedroht werden, wenn zum 30.06.15 der Rollout nicht stattfindet. Also wir tun uns schwer, da das eine rein technische Umsetzung ist, die wir auch nicht mehr beeinflussen können, insofern hoffen wir natürlich dass die Fristen eingehalten werden, sehen das aber sehr kritisch.“

Weshalb sehen Sie das kritisch?

O-Ton Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV:
„Wir hoffen dass die Industrie, also das Industriekonsortium, das mit diesem Teil der Technik beauftragt ist, in der Lage ist, diese Frist einzuhalten. Wir können darauf keinen Einfluss nehmen. Hier spielen sicherlich Vorgaben des BSI eine Rolle, aber für uns ist natürlich als Träger an der Stelle die Einflussmöglichkeit dahin. Jetzt ist es in der Umsetzung durch die Industrie und insofern kritisieren wir unverändert, dass wir mit Sanktionen bewährt sind, wo wir keinerlei Möglichkeiten haben hier eine schnellere Gangart einzufordern.“

10.03.2016

Das eHealth-Gesetz bringt viel Arbeit mit sich. Die KBV hat beim eArztbrief und dem VSDM ihre gesetzlichen Aufgaben erledigt. So beschreibt der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen den Stand der Dinge. Er beleuchtet dabei auch, welche Beteiligten noch nicht so weit sind und woran es liegt, dass die im eHealth-Gesetz vorgeschriebenen Fristen für den eArztbrief und die Testphase des Versichertenstammdaten-Managements (VSDM) möglicherweise nicht eingehalten werden können.


WEITERE VIDEOS (Redak.)

Entwicklungen unter Zeitdruck

Telematik im Gesundheitswesen

Die eGK ist da, die Telematikinfrastruktur (TI) noch nicht. Die dafür zuständige Institution, die gematik, arbeitet aber mit Hochdruck daran.

09.07.2015  |  Länge: 4:26 min  |  KBV

Ein Netz voller Dienstleistungen

Sicheres Netz

Mit dem Sicheren Netz stellen KBV und KVen den Niedergelassenen das größte Online-Gesundheitsnetz Deutschlands zur Verfügung.

12.12.2013  |  Länge: 3:34 min  |  KBV