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Medikationsmanagement

Das gute Gefühl der Arzneimitteltherapiesicherheit

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Patientin Fünfkrank.

Sie hat die Wahl: zwei Medikationsmanager, also einen Arzt und einen Apotheker. Sie wählt Dr. Hilfgut und Apothekerin Mischgut.

Apothekerin Mischgut erstellt eine Liste. Mit Hilfe von Patientin Fünfkrank. Darauf stehen alle Präparate, die Patientin Fünfkrank einnimmt. Auch die, die sie rezeptfrei bei ihr und anderen gekauft hat.

Die fertige Liste prüft sie dann pharmazeutisch – und stellt sie dann Dr. Hilfgut über einen geschützten Server zur Verfügung.

Der prüft die Liste medizinisch. Fällt ihm eine ungünstige Kombination auf, tauscht er die nötigen Medikamente aus.

Damit erstellt er einen Medikationsplan für Patientin Fünfkrank. Darauf steht, was sie wann und wie einnehmen muss und worauf sie dabei besonders achten soll.
Damit der Plan stets auf dem neuesten Stand ist, halten er und Apothekerin Mischgut die Liste immer aktuell – mit Hilfe von Patientin Fünfkrank; auch zu ihren Fremdkäufen und Verordnungen durch andere Ärzte.

Bei ihnen kann Dr. Hilfgut so auch bei Bedarf nachfragen – im Rahmen der so genannten Facharztkonsultation.

Und Apothekerin Mischgut kann bei jedem Kaufwunsch prüfen, ob dieser zu den verordneten Medikamenten passt – und wichtige Hinweise geben.

Für diesen zusätzlichen Aufwand erhalten Mischgut und Hilfgut eine angemessene Vergütung.

Und Frau Fünfkrank das gute Gefühl der Arzneimitteltherapiesicherheit.

14.03.2016

Medikationsmanagement kann die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöhen und die Versorgung der Patienten verbessern. Darüber sind sich alle im Grunde einig. Nur, wie es konkret ausgestaltet werden soll, ist noch Verhandlungssache. Eine Variante wird nun in Thüringen und Sachsen erprobt: im Rahmen der so genannten Arzneimittelinitiative, kurz ARMIN. Arzt und Apotheker schließen sich dabei für ein engmaschiges und verantwortungsbewusstes Medikationsmanagement zusammen.


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