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Mammographie-Screening

Gemeinsam gegen Brustkrebs

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Vor allem im Alter steigt die Gefahr, dass sich ein Mamma-Karzinom bildet. Trotzdem nehmen bisher durchschnittlich nur 53 Prozent der 50- bis 69-jährigen Frauen in Deutschland alle zwei Jahre die Einladung zum Mammographie-Screening wahr. Das Ziel: Mamma-Karzinome möglichst früh zu erkennen, dadurch die Brustkrebssterblichkeit zu senken und möglichst milde Behandlungsverfahren anzuwenden.
Dr. Karin Bock, Mammographie-Referenzzentrum Marburg: "Sehr weitreichende Operationen wie ein Entfernen der Brust vermeiden, wenn es irgendwie geht. Auch die Zusatzbehandlungen möglichst gering halten, also keine schwierigen und langwierigen Chemotherapien, wenn es möglich ist.
Im Screening haben wir den Vorteil des Vieraugen-Prinzips: eine Doppelbefundung eines jeden Falles. Diese Doppelbefundung bedeutet, dass Sie getrennt voneinander die Aufnahmen völlig unbeeinflusst anschauen und ihre ganz eigene Wertung so weit niederlegen. Danach, wenn beide Befunder oder auch nur einer von ihnen eine Auffälligkeit gesehen hat, wird eine sogenannte Consensus Konferenz veranstaltet. Wir wollen natürlich alle Karzinome erkennen, wenn es geht, und möglichst wenige Frauen unnötig belasten, indem wir sie noch einmal wieder einbestellen, obwohl es möglicherweise gar nicht wirklich nötig wäre."“
Das Screening kann in sogenannten Mammobilen durchgeführt werden oder auch in den Einrichtungen der Referenzzentren. Die Qualität der Untersuchung ist dabei gleich hoch.
Dr. Karin Bock: "Die Mammographiegeräte werden täglich qualitätsgesichert überprüft, so dass wir immer sicherstellen können, dass wir die Untersuchungen, die wir durchführen, mit der möglichst geringsten Belastung der Frau durchführen. Insofern haben wir die Garantie, dass wir möglichst wenig unerwünschte Nebenwirkungen haben. Dazu werden, bevor morgens die Untersuchungen starten, Aufnahmen mit einem sogenannten Prüfphantom durchgeführt, das eine Brust simulieren soll. Nur, wenn die Werte, die wir mit den Probeaufnahmen erzielen, auch mit dem übereinstimmen, was bei uns hinterlegt ist, dürfen wir anfangen, die Frauen zu untersuchen."“

Wichtig ist auch..…

Dr. Karin Bock: "...dass wir keine Frauen operieren, wenn wir nicht wissen oder uns nicht sicher sind, ob sie tatsächlich Brustkrebs haben. Stattdessen haben wir heute das Verfahren der Biopsie; sogenannte minimalinvasive Verfahren, mit denen wir bereits vor einer Operation feststellen, ob es ein bösartiger Befund ist oder eine Vorstufe, der eine Operation rechtfertigt."“

19.10.2013

Mit dem Alter steigt für Frauen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Mit dem Mammographie-Screening sollen Knoten in der Brust so frühzeitig erkannt werden, dass die Frauen aber nicht daran sterben müssen. Ab 50 haben Frauen deshalb das Recht, alle zwei Jahre an dem Screening teilzunehmen - kostenlos. Wie das Screening funktioniert, erklärt Dr. Karin Bock vom Mammographie-Referenzzentrum Südwest in Marburg auf KV-on.


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18.10.2011  |  Länge: 4:35 min  |  KBV