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Thema der Woche vom 22. Juli 2011: Hilfe bei Demenz
Bundesmodellprojekt Strausberg
Angelika Winkler von der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V.
Was ist das Besondere an Ihrem Projekt?
Es ist ein Projekt, wo wir bereits eine enge Verzahnung von medizinischer Versorgung und Beratung umgesetzt haben; das heißt, die Beratung einer Sozialarbeiterin findet direkt in der Praxis einer Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie statt.
Warum sind die niedergelassenen Ärzte dabei so wichtig?
Ärzte sind wichtige und oft auch erste Ansprechpartner für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Ärzte müssten von daher auch über die weiteren Hilfsangebote Bescheid wissen, um im Grunde genommen auch so eine Überforderungssituation, wie sie oft in Familien stattfindet, vorzubeugen. Deswegen sollten sie auch Bescheid wissen über die weiterführenden Unterstützungsmaßnahmen, die es im gesamten Bundesgebiet gibt.
Ihr Ziel also: Kooperation?
Mit unserem Projekt Beratungsstelle - oder wir haben es ja eigentlich genannt Kooperation von Fachärzten mit Beratungsangeboten, da findet Kooperation schon statt. Also Kooperation ist das A und O in der zukünftigen Gesundheitsversorgung. Ich denke, ohne Kooperation wird eben eine gute Gesundheitsversorgung nicht mehr möglich sein.
22.07.2011
Schon jetzt leben 2.200 Demenzkranke im Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg. Die Tendenz ist steigend. In einem Bundesmodellprojekt kooperieren deshalb Sozialarbeiter mit Fachärzten.
Angelika Winkler von der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. spricht über die Besonderheiten des Modellprojektes Strausberg und erklärt, welche Rolle dabei Ärzte spielen.
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Die Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. ist eine Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und deren Angehörige.
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Auch mit dem Bundesmodellprojekt Strausberg geht die Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg neue Wege in der Versorgung und Beratung Demenzkranker: Ziel ist, die Hemmschwelle von Betroffenen und Angehörigen so herabzusetzen, dass es ihnen leichter fällt, Beratungsangebote anzunehmen.
Deshalb liegt der Fokus des Projektes auf der engen Kooperation zwischen Sozialarbeitern und Fachärzten. Als Bundesmodellprojekt soll es auch in Deutschland zahlreiche Nachahme finden.