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Thema der Woche: Arzneimitteltherapiesicherheit
KBV-Vorstand Dr. Carl-Heinz Müller, 20.01.2012
Nebenwirkungen, Wechselwirkungen ein verschreibender Arzt möchte diese natürlich für seine Patienten ausschließen.
O-Ton Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV:
In der täglichen Praxis werden hundertfach Arzneimittel verschrieben. Dabei sind in jedem Fall die Indikation, die Wirkstoffmenge, die Wirkstoffstärke zu überprüfen und die Dauer der Therapie. Also insgesamt wichtige Funktionen.
Die Arzneimitteltherapiesicherheit bringt auch einen wichtigen Vorteil: Sie fördert die Compliance des Patienten. Deshalb sollte der Arzt über alle Präparate Bescheid wissen, die sein Patient einnimmt.
O-Ton Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV:
Es ist für jeden Patienten wichtig, insbesondere aber für Schwangere, bei Kindern aber auch bei älteren, multimorbiden Patienten, bei schweren chronischen Erkrankungen und natürlich auch bei Demenzkranken, da diese sich über Nebenwirkungen des Arzneimittels kaum äußern können.
Die KBV engagiert sich vielfältig für Arzneimitteltherapiesicherheit: mit Tagungen, Fortbildungen und Informationsmaterial für Vertragsärzte.
O-Ton Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV:
Des Weiteren möchten wir, dass bei der Praxissoftware, dem PVS, das Thema Arzneimitteltherapiesicherheit bei Verordnung überprüft wird. Hier erarbeiten wir zurzeit Konzepte, die dann in der täglichen Praxis umgesetzt werden sollen.
20.01.2012
Die Verschreibung von Medikamenten ist für viele Ärzte fast Routine aber nur fast.
Denn gerade hierbei können leicht Fehler geschehen. Die Arzneimitteltherapiesicherheit ist für den Arzt deshalb von großer Bedeutung. Bei welchen Patientengruppen besondere Vorsicht geboten ist, verrät KBV-Vorstand Dr. Carl-Heinz Müller.
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